Die Geschichte des Weinbaugebiets

Bereits aus der Zeit der germanischen Urnenfelderkultur gibt es Traubenkernfunde. Aus der Römerzeit gibt es im Stiftsmuseum Amphoren und römische Steine, die Zeugnisse vom Weinbau in dieser Region ablegen.

Bei Ausgrabungen in und rund um die St. Martinskirche in Klosterneuburg ließen sich Beweise finden, dass im 8. Jahrhundert Weinbau betrieben wurde.

Jahrhunderte lang war der Weinbau in der Stadt die wichtigste Einnahmequelle. Durch die Produktionsebenen haben die Spezialisierungen der Bbeschäftigten zu neuen Berufsgruppen geführt.
Es gab zum Beispiel den Weinzierl, der für den Anbau und die Betreuung der Weingärten zuständig war, den Fassbinder, die Weinkoster, welche sich um den Weinverkauf kümmerten. 

Vorwiegend ging es um den Schutz vor fremden Wettbewerb. Es gab daher ein Verbot der Einfuhr fremder Weine, Begünstigungen für den Weinausschank, Auspflanzförderungen, Anbaubeschränkungen und vieles mehr.

Nach den Reblausschäden im 19. Jahrhundert finanzierte das Land Niederösterreich nicht nur die Bekämpfungskosten, sondern auch die Pflanzgutbeschaffung, die Anlage neuer Schnittweingärten und Vortreibhäuser für die veredelten Reben, die Fortbildung der Hauer unter tatkräftiger Mitwirkung der Weinbauschule.

Auch in den Katastralgemeinden Weidling, Kierling und Kritzendorf war der Weinbau seit jeher von großer Bedeutung.

 

 

 

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