Blauburgunder

Der Blauburgunder, auch Pinot Noir genannt, ist eine natürliche Kreuzung aus Schwarzriesling und Traminer.
Er wird auf 649 ha in Österreich angebaut und hat eine weltweite Verbreitung.

Ein wichtiges Merkmal ist das fünfeckige, drei- bis fünflappige Blatt, mit etwas überlappender Stielbucht.
Die Traube ist klein, dichbeerig, zylindrisch und mit kleinen rundlichen Beeren mit blauschwarzer, dünnschaliger Beerenhaut versehen.

Die Sorte benötigt frühe und gute Lagen mit tiefgründigen und warmen Böden mit guter Wasserversorgung. Sie ist besonders für Botrytis anfällig und bekommt leicht Chlorose.

Der Pinot Noir kann auf idealem Standort, bei hoher Reife und gekonnter Vinifikation hochwertige und lagerfähige Weine hervorbringen, obwohl die sensible Sorte im Weingarten und im Keller für den Winzer eine Herausforderung darstellt.
Charakteristisch ist eine nicht sehr dunkle Farbe. Der typische Duft ist dezent, mit einem Aromenspektrum, das von Erdbeere, Himbeere über Weichseln bis hin zu Dörrpflaumen reicht.

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