Grauburgunder

Der Grauburgunder, auch Pinot Gris oder Ruländer, stammt aus Frankreich, Burgund. 1711 wurde die Sorte von winwm Kaufmann namens Johann Ruland in einem aufgelassenen Weingarten gefunden, daher der Name Ruländer.
Der Pinot Gris wird auf rund 222 ha vorwiegend im nördlichen Burgenland und in der Steiermark angebaut.

Das Blatt des Ruländers ist fünfeckig, drei- bis fünflappig und die Stielbucht ist etwas überlappend.
Die Traube ist klein, dichtbeerig, zylindrisch, selten etwas geschultert und mit kleinen rundlichen Beeren mit grauroter dünnschaligen Beerenhaut versehen.

Die Sorte erreicht einen hohen Zuckergehalt und ist daher für Spät- und Auslesen gut geeignet. Die Reben sind anspruchsvoll und bevorzugen warme Hanglagen mit tiefgründigen und nährstoffreichen Böden mit guter Wasserversorgung.

Diese Sorte liefert milde Qualitäte- und Prädikatsweine mit einem delikaten, unaufdringlichen Sortenbukett. Bei früher Lese werden die Weine leicht und spritzig. Mit seiner Anfälligkeit auf Botrytis zeigt der Graue Burgunder oft ein kräftiges, von der Botrytis geprägtes Aroma, mit typischem Honigton. Er erreicht als Altwein hohe Qualität.

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