Weißburgunder

Der Weißburgunder ist eine Mutation, Veränderung in der Erbsubstanz von Reben, aus dem Grauen Burgunder.
Er wird auf 1.995 ha angebaut. 

Das Blatt ist mittelgroß, fünfeckig, drei- bis fünflappig und wenig tief gelappt. 
Die Traube ist mittelgroß, dichtbeerig, zylindrisch, geschultert und häufig mit kleiner Beitraube. Die Beeren sind rundlich bis oval und mit gelbgrüner dünnschaliger Beerenhaut.

Der Burgunder wird aufgrund seiner dezenten Art gerne zum Verschnitt mit anderen Sorten verwendet und gerne im kleinen Eichenfass mit biologischem Säureabbau vinifiziert. Im Weingarten stellt er hohe Boden- und Lagenansprüche. Der Weißburgunder neigt zu einem relativ starken Botrytisbefall, da er kompakte Trauben besitzt.

Nur in guten Lagen liefert die Sorte höchste Qualität. Junge Weine zeigen sich blumig mit pikanter Säure, gereifte Weine entwickeln einen Geschmack nach Brot und Nüssen. Der Weinausbau erfolgt langsam und die höchste Qualität wird erst nach längerer Flaschenreife erreicht.

Beitrag als PDF laden